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Das grösste Blog-Verzeichnis der Schweiz begrüsst die NZZ-Leser

Wissensbeschaffer im Frondienst: Fach-Blogs im Internet als neue Informationsquelle:

Was die Weblogs oder Blogs genannten Journale und Tagebücher im Internet betrifft, ist die Schweiz noch ein Entwicklungsland, wie ein Blick in das grösste, vor einem Jahr gestartete Verzeichnis, blog.ch, zeigt.

Willkommen, macht’s euch gemütlich, und hinterlasst einen Kommentar. Mich interessiert besonders:

  • Blog-Entwicklungsland Schweiz? (evtl. zunächst hier und hier lesen)
  • sind Informationen von Blogs mit Vorsicht zu geniessen?

Hinweise auf schweizer Blogs, die ich noch nicht in der Datenbank habe, nehme ich auch sehr gerne entgegen. Aber auch jedes andere Feedback ist herzlich willkommen – Merci!

10 Comments

  1. feuman wrote:

    Es dauert halt immer etwas länger bis die Trends von ?”bersee auch in die Schweiz überschwappen. Wir halten es in Unserem Blog so, dass wir immer auf “alte Medien” referenzieren und unsere Infos damit “belegen”. Ja, liebe NZZ Leser, auch wenn eure Lieblingszeitung Hyperlinks auf andere Seiten konsequent nicht-benutzt, es gibt sie, und der erfolg des Internets basiert zu weiten Teilen auf dem Konzept der Hyperlinks…

    Friday, February 25, 2005 at 16:06 | Permalink
  2. Alain wrote:

    Ja, ist schon noch interessant, dass die NZZ das Thema “Bloggen” aufgreift und die URLs zwar hinschreibt, aber nicht direkt verlinkt.
    Genaus wie der prominente Herr vom Medienspiegel frage ich mich: “wie lange der Artikel zugänglich bleibt”.

    Grosse Ehre für Blog.ch allemal, gratuliere Matthias ;)

    Friday, February 25, 2005 at 17:12 | Permalink
  3. Matthias wrote:

    feuman, es sind mir sicher alle dankbar, wenn ich jetzt nicht noch einmal sämtliche bereits in der US-amerikanischen Szene durchgekauten Argumente durchkaue, warum Blogs besser oder schlechter als die klassischen Medien sind :-). Aber was du bzgl. Quellen zitieren erwähnst, ist sicher ein sehr wichtiger Punkt. Wie man in der Blog-Berichterstattung ja gesehen hat (Artikel und Kommentare beachten!), müssen sich die Medien hier auch selber an der Nase nehmen.

    feumann&Alain, was die Verlinkung des NZZ-Artikels betrifft: Ist dieser Artikel auch in der Print-Ausgabe erschienen? Dann würde ich davon ausgehen, dass er für Print erstellt wurde und keine Nachbearbeitung für die Online-Version erfolgt ist. Oder haben NZZ-Online-Artikel grundsätzlich keine Links?

    Friday, February 25, 2005 at 20:49 | Permalink
  4. Ich meine, Matthias vermutet richtig: Der Artikel ist im Print erschienen (am Freitag in der Beilage “Medien und Informatik”) und ohne Bearbeitung fürs Web übernommen. Dort wird er wohl nur wenige Tage verfügbar sein (siehe Martin Hitz’ Klammerbemerkung, die Alain schon zitiert). So ist eben die neue Online-Politik der NZZ.
    Aber inhaltlich ist der Artikel noch recht in Ordnung, finde ich.

    Zur Glaubwürdigkeit: Die NZZ schreibt, Bücher seien glaubwürdiger als Blogs. Das muss nicht so sein. Ich meine, viele Verlage schmeissen manches schlechtes Buch auf den Markt, das nicht gut recherchiert, einseitig oder oberflächlich ist. Da erfährt man aus guten Fachweblogs viel mehr.

    Saturday, February 26, 2005 at 11:00 | Permalink
  5. Alain wrote:

    Ich finde den Artikel auch gut, man ist sich ja i.A. nichts anderes gewohnt von der NZZ. Bin halt immer noch etwas grummlig, dass die sich vom Internet verabschieden. Eine ?”bernahme der Print-Beiträge ins Internet macht halt irgendwie keinen Nutzen der Möglichkeiten einer Internet-News-Seite. Der Spiegel machts gut find ich, da sind alle im Artikel besprochenen Webseiten in einem Kästchen mit ?”berschrift “Im Internet” aufgelistet.

    Saturday, February 26, 2005 at 11:50 | Permalink
  6. David wrote:

    Gestern hatte es auch wieder einen ähnlich gelagerten Artikel im Tagi, der aber in erster Linie wieder die amerikanischen Verhältnisse wiederkäut.
    (siehe auch Blogs wieder in der Presse

    Tuesday, March 1, 2005 at 11:10 | Permalink
  7. Matthias wrote:

    Danke für den Hinweis, hab’s gestern nur kurz überflogen. Aber jetzt lese ich den Artikel richtig durch. Da muss ich dir zustimmen, über die sattsam bekannten Politblogger und die Macht der Blogs in den USA kommt der Artikel nicht hinaus. Aber wenigstens wird nicht schon wieder über das Blog-Entwicklungsland Schweiz gejammert :-).

    Tuesday, March 1, 2005 at 11:47 | Permalink
  8. Der Regen, der Regen prasselt unaufhöhrlch herunter.
    Nass bis auf die Knochen stehe ich auf der Strasse.
    Augewacht, raus in den Regen, raus in mein Leben.(Zitat Bushido)
    Nach der Menge an alkoholischen Getränken haben die Endorphine das Gehirn verlassen.
    Nicht der Katertag ist das Schlimmste, sondern die Leere die etwa 8 Stunden nach dem Erwachen einsetzt.
    Die neueste Gehirnforschung, betrieben von Dr. Servan-Schreiber fand heraus, dass durch den Alkohol die Nervenzellen mit Hormonen belohnt werden. Alkohol ist ein Nervengift, dass dafür verantworlich ist, die Welt wie in Watte eingebauscht zu fühlen. Man will im Suff nicht nur die ganze Welt umarmen, sondern darüberhinaus erlösen. Das kennen wir wohl alle!
    Wird die Hormonausschüttung an den sogenannten Belohnungszellen dann gestoppt beginnt, man sich gleichsam elend zu fühlen.(Bei Nikotin ist dies nichts anderes.) Man versucht diesen Mangel, durch erhöhte geistige Tätigkeit auszugleichen. Unweigerlich strebt man nach dem nächsten Hochgefühl. Dies kann durch Sport, deftiges Essen, Schokolade oder einfach durch geistigen Stress kompensiert werden. Laut dieser wissenschaftlichen Studie versteht man darunter das andauernde Suchtverhalten des gelegentlichen Trinkers. Die erschreckende Tatsache ist, dass selbst bei gelegentlchen Konsum, das Stadium der körperlichen beziehungsweise hormonellen Abhängigkeit erreicht wird. Jeder sollte sich nun ersthaft Fragen, ob er bereits ein Junkie geworden ist. Wie lange sind die Phasen der Abstinenz. Welche Automatismen hat man sich bereits unbewusst angeeignet, die das Ziel der Hormonausschüttung verwirklichen. Das ist erschreckend!!! Es ist fast so, als ob wir nicht mehr fähig sind dieses wundervolle Leben zu genießen und uns einbilden richtig zu Leben, wenn wir unser Gehirn belohnen. Sind wir so abhängig??
    Mit dem Rauchen, ist es nach dieser Abhandlung leichter aufzuhören, als für sein gesamtes Leben auf einen Drink zu verzichten. Aber selbst den “Nichtraucher” muss man aufgrund der Hormone aus seiner Vorstellung verbannen: Jeder ,der über gewisse Dauer mit dem Glimmstengel lebte, fängt zu 90% Prozent wieder mit dem Rauchen an, wenn ihn “unglückliche” Schicksalschläge konfrontieren. Auch hier rückt der Drang nach Hormonen vor die Selbstdisziplin und den Verstand. Interressant ist hierbei das Angebot von “Endlich Nichtraucher”-Guru Allen Carr. Er garantiert, nach einem einmaligen 300 Euro teueren Seminar das gesamte Geld zurück, wenn man nicht engültig von der Sucht befreit wäre. Dies erscheint laut Dr. Servan-Schreibers Studie schwer vorstellbar.

    Ein anderer Ansatzpunkt für die Empfindungen des Menschen, nach dem Alokoholkonsum liefert die asiatische Glaubensrichtung. Auf jedes Hochgefühl das den Individuum zu teil werden darf, erfolgt der natürliche Ausgleich in die entgegengesetzte Richtung. In unserem Leben verändert sich somit das Gefühl (näher die Seelenhaltung) nicht. Die äußeren Gegebenheiten ändern sich, jedoch kehren sie immer auf das Grundniveau zurück.Dies ist die Lehre von Jing und Jang, besser gesagt der Lauf des Lebens.
    Umgelegt auf den Konsum von alkoholischen Gtränken, bedeutet dies ,dass auf das künstlich erzeuiegte Hochgefühl ein Tal der Trauer folgen muss. Auch dies ist für mich einleuchtend. Würde man nun dieses Tal nicht durchwandern, duch eine Katerpille oder ähnliches, würde somit ein Ungleichgewicht des Seelenzustandes Chaos zur Folge haben. So weiss jeder von uns, dass er am nächsten Tag nicht wirklich gut drauf ist.

    Wieso trinken wir dann eigentlich? Wieso greifen wir zur Zigarette? Wieso leben wir derart extrem?
    Weil wir das Leben viel zu wenig geniessen!!!??

    Tuesday, August 9, 2005 at 02:28 | Permalink
  9. vögeli kurt wrote:

    Man kann nur staunen, wie die blogs den schwachsinnigen tags an den fassaden gleichen. arteriosklerose bis zum gehtnichtmehr! wir haben meinungsfreiheit, weil die meisten gar keine (schon gar nicht belastbare) meinung haben. wer in not ist, der steht allein da. denn wenn es zivilcourage braucht, hilft niemand. ein trost, dass tell und winkelried erfindungen sind, denn die passen nicht zu einem viagraschwachen land! trotzdem freue ich mich, dass man hier seine menung schreiben kann. fragt sich nur, was da für eine zensur herrscht. tschüss, die drosophila (die nützlicher ist als der mensch). 1.9.05

    Thursday, September 1, 2005 at 01:23 | Permalink
  10. eS wrote:

    Die Amis sind allen 1-2 Jahre voraus.
    Bloggen soll angeblich erst gegen Ende 2006 schwer in Mode kommen.

    Monday, November 7, 2005 at 19:38 | Permalink